Rennleitung
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Registriert: Fr 9. Mai 2025, 11:13
Instagram: anri_cupra
Ich habe zwar noch kein Fahrertraining gemacht, kann aber folgendes zu deiner Situation beitragen:

Such dir für den Anfang am besten Trackdays mit getrennten Gruppen. Bsp. beim DSK gibt es zwei Gruppen - Eine "schnelle" und eine "normale / langsame".
Ich fahre immer in der normalen und da wird sehr auf einen und andere geachtet. Ansonsten ist es Gewohnheit. Gerade mit nicht zugelassenen Fahrzeugen gleichzeitig ist es natürlich auch sehr schwer.
Mir haben auch kleinere Termine geholfen. Gerade auf Strecken wie Circuit Chenevières o.Ä.

Also dranbleiben :)

Vielleicht kann @SirVicinity auch noch was dazu beitragen :D Bei ihm ist das auch noch nicht so lange her
Beiträge: 4
Registriert: Mi 1. Okt 2025, 08:10
Hallo Zusammen!

Ich hätte als Erweiterung noch das Thema Coaching. Ein 1:1 Coaching, oder Personal Track Coaching ist zwar kostenintensiv, aber man macht auf diese Weise auch die größten Fortschritte. Hierbei ist es egal, ob Du Einsteiger, Fortgeschrittener, oder alter Trackdayexperte bist. Man lernt nie aus und es gibt professionelle Coaches, die sich auf jeden Fahrertypen einstellen können.

Hier wird beschrieben, wie ein 1:1 Coaching abläuft: https://www.dans-trackdays.de/drivercoaching/

Hier eine kleine Übersicht zu professionellen Coaches:
Daniel Schwerfeld
Matthias Beckwermert
Florian Straus
Thomas Kiefer
Christopher Rink
Christian Menzel
Nico Menzel
Florian Discher
Fabio Grosse
Niclas Meisenzahl
etc.

Viele Grüße!

Daniel
Beiträge: 36
Registriert: Mo 30. Jun 2025, 14:23
Grüß Dich Dan!

Ich denke auch das ein Coaching, so wie du es meinst sicher sehr hilfreich ist!
Aber für den ersten Trackday- Besuch eher ein Overkill!

Man muss ja einmal für sich selbst herausfinden ob einem das überhaupt gefallen könnte (auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist das das nicht der Fall ist :D )

Ich denke das es hier wirklich um grundlegende Dinge geht/gehen sollte, die man mithaben, oder beachten sollte wenn man das erste Mal an einen Trackday teilnehmen möchte, alles andere ergibt sich dann quasi von selbst. :mrgreen:
.....ich fahr gern Karussell

"ich liebe es wie du Nockenwelle sagst, flüstere es mal....."
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Registriert: Mi 17. Dez 2025, 14:58
Hey, es gibt ja Strecken wie der HHR und Red Bull Ring der immens auf die Bremse geht. Wohl Platz 1 und 2 würde ich sagen. Nun wüsste ich gerne, wie man den SBG Ring einordnen kann im Vs zu den beiden genannten. Habt ihr direkte Vergleiche und Erfahrungen? Ich würde gerne im Sommer den Salzburgring befahren. Hab jedoch bedenken bei der Serienanlage. Man liest vieles im Netz. Es bringt wenig wenn ich zb keine 7-10 Runden am Stück voll fahren kann und danach das ganze System 1-2 Stunden abkühlen muss. Mir ist bewusst das jeder Fahrer, jedes Auto und jedes Wetter einen Einfluss haben. Aber Richtwerte gibt es sicher :) Es wird auch oft davon gesprochen, dass gerade Keramikanlagen bei Hitze(Glut), mehr Bremsbelag verbrennt, als normale Stahlanlagen.
lg Rene
Beiträge: 36
Registriert: Mo 30. Jun 2025, 14:23
Grüß Dich!

Also von meinem persönlichen Gefühl her würde ich den SBG-Ring weniger Bremsen-belastend einordnen.
So richtig "ankern" muss man eigentlich nur nach Start/Zeil vor der Schikane. Auf der Gegengeraden kommt dann eine (für mein Empfinden) mittelschnelle Rechtskurve und danach "ein paar" Kurven zurück auf S/Z.
Ich würd jetzt behaupten das das für eine gute Serienbremse (also schon mit anderen Scheiben/Belägen) auch funktioniert.

Wobei, ich hab auch einen A AMG gesehen der seine Beläge geschrottet hat, aber da weiß ich nicht wie der Zustand vor Fahrtantritt war ;)
.....ich fahr gern Karussell

"ich liebe es wie du Nockenwelle sagst, flüstere es mal....."
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Servus,
ich bin bis jetzt nur den Salzburgring, Nürburgring GP und Hockenheimring gefahren.
Hier würde ich auch sagen, dass der Salzburgring am wenigsten die Bremse killt.
Den Nürburgring GP würde ich als fast gleich mit Hockenheimring sehen.
Rennleitung
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Xabien hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 13:47 Hallo zusammen, ich wollte jetzt kein neues Thema aufmachen, hoffe es passt hier herein,

Ich war jetzt auf meinem ersten Trackday und muss sagen, ich war an vielen Stellen überfordert.

Es war Open-Pit und es waren sowohl straßenzugelassene Fahrzeuge als auch nicht zugelassene Fahrzeuge auf der Strecke.

Grundsätzlich hat es zwar Spaß gemacht, aber es war stellenweise sehr viel Verkehr auf der Strecke. Zudem hat es viel geregnet und mir fehlte es an vielen Stellen einfach an Skills das Auto schneller und sicher zu bewegen.

Daher habe ich mir Gedanken gemacht und wollte mal fragen ob es auch Empfehlungen für Anfängertrainings gibt.
Hat jemand Erfahrungen mit sportiven Sicherheitstrainings (Gerne Empfehlungen rund um NRW)?

Ich möchte in der nächsten Saison gerne öfter Trackdays besuchen daher würde ich gerne weiter damit auseinandersetzen.

In dem Guide stand bezüglich Fahrertrainings bisher nichts - taugen diese eher mäßig oder wie ist da eure Meinung zu?
Mir ging es die ersten male sehr ähnlich. Habe mich an den Trackdays gefühlt wie ein Fahranfänger :D Ich kann dir sagen das wird besser und fängt dann auch an richtig spaß zu machen. Bevor du über Fahrtechnik und Co. dir gedanken machst, musst du erstmal das ganze "geschehen" auf dich zukommen lassen. Wie läuft sowas ab? Haben alle Messer zwischen den zähnen und fahren um die goldene Ananas? Verkehr beobachten, Blickführung - in sowas kommt dann recht schnell routine sodass du anfangen kannst dich auf dich selbst zu konzentrieren. Und dann gehts erst so richtig los... was kann mein Auto eig.? Was kann ich? Bremsweg? Cornerspeed? Reifentemperaturen? Meine "Strategie" war einfach soviel Fahrerfahrung wie möglich erstmal mitzunehmen und der rest sowie auch die Rundenzeiten kamen dann von alleine. Stück... für... stück. :D Ein Fahrertraining kann durchaus Sinn machen - ich hatte bisher keins, aber schaden würde es mir sicher nicht :)
Beiträge: 13
Registriert: Mi 30. Jul 2025, 16:49
Ich habe mittlerweile so viele Freunde und Bekannte und ich nehme keinen mehr mit der wenigstens EIN Fahrtraining durchlaufen hat..... Rennstrecke hat fast nichts mit Straßenverkehr zu tun... der Grundspeed ist so hoch, da hast du keine Erfahrungswerte von der Straße die du nutzen kannst.

die 2 Trainings nach dem Standardtraining kommen sind schon richtig gut... konnte immer etwas lernen....

Am meisten hat mir aber tatsächlich das Drifttraining gebracht in Sachen Fahrzeugbeherrschung... da habe ich dann aber auch nicht nur eins gemacht.
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